Westerwald / Hachenburg. Einmal um die Welt – und das für den guten Geschmack: Das Weltreise-Team der Westerwald-Brauerei ist zurück von einer außergewöhnlichen Reise rund um den Globus. Mit im Gepäck: internationale Auszeichnungen für Hachenburger Biere – und eine zentrale Erkenntnis: Der Erfolg aus dem Westerwald ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit an jedem Detail. Die Route hätte symbolträchtiger kaum sein können: New York, Sydney, Shanghai und London – genau dort wurden im Jahr 2025 bedeutende internationale Beer Awards verliehen. Und genau dort holten Brauereichef Jens Geimer sowie das Marketing-Team Simone Kerschbaum und Sebastian Leven die Medaillen persönlich ab. Begleitet wurde die Gruppe von zwei Gewinnern des Weltreise-Gewinnspiels: Philipp Kornek-Strack aus Heidenrod und Christian Wagenbach aus Dernbach.

Die Reise als Lernprojekt

Was wie ein außergewöhnlicher Trip klingt, war in Wahrheit ein konsequent geplantes Lernprojekt. Jeder Teilnehmer übernahm Verantwortung für ein eigenes Thema – von Kultur und Geschichte über Gastronomie bis hin zu Konsumtrends und Kommunikation. Vor Ort wurde beobachtet, hinterfragt und täglich ausgewertet. „Ich hätte nicht gedacht, wie konsequent hier gearbeitet wird“, sagt Philipp Kornek-Strack. „Es wird mit unglaublich vielen Menschen gesprochen, Meinungen werden eingeholt und direkt bewertet. Und wenn etwas nicht überzeugt, wird es wieder verworfen und neu gedacht – so lange, bis es wirklich passt.“

New York & Hawaii: Genau hinschauen – und Vertrauen erleben

In New York beeindruckten Tempo und Pragmatismus: unkompliziertes Bezahlen, funktionierende Mobilität – und gleichzeitig die Erfahrung, dass man gerade im touristischen Umfeld genau hinschauen muss. „Rund um die Freiheitsstatue wurde versucht, einen vom einfachsten Weg abzubringen. Das war ein guter Reminder, Dinge immer selbst zu prüfen“, so ein Teilnehmer. Ganz anders Hawaii: „Die Offenheit dort war beeindruckend“, berichtet Christian Wagenbach. „Eine Busfahrerin hat trotz fehlendem Bargeld einfach vertraut, dass das Ticket später bezahlt wird. Diese Haltung bleibt hängen.“

Sydney & Shanghai: Veränderung und Geschwindigkeit

Sydney machte deutlich, wie stark sich Konsum verändert: weniger Alkohol, mehr Vielfalt, neue Konzepte. Shanghai hingegen zeigte, wie schnell Zukunft Alltag wird – mit autonomen U-Bahnen, digitalen Bezahlsystemen und einer enormen Umsetzungsgeschwindigkeit. „Dort wird nicht lange gezögert, sondern ausprobiert und sofort angepasst, wenn etwas nicht funktioniert“, beschreibt Kornek-Strack seine Eindrücke. „Diese Konsequenz ist beeindruckend.“

London: Tradition, die sich weiterentwickelt

London überzeugte mit der Verbindung aus Geschichte und Moderne: saubere Städte, funktionierende Infrastruktur und eine Pub-Kultur, die sich weiterentwickelt hat. Besonders auffällig: alkoholarme Biere sind längst etabliert – und qualitativ auf hohem Niveau. Gleichzeitig zeigt sich auch im Detail ein hoher Anspruch, von der Warenpräsentation bis zum Service.

Die eigentliche Erkenntnis: Erfolg ist kein Zufall

Die wichtigste Erkenntnis der Reise liegt jedoch nicht in einzelnen Städten, sondern im eigenen Arbeiten. „Nach dieser Reise ist klar geworden, warum Hachenburger so erfolgreich ist“, sagt Christian Wagenbach. „Es wird an jedem Detail gearbeitet. Es reicht nicht, dass etwas gut ist – es muss richtig gut sein. Und wenn es das noch nicht ist, wird weitergemacht.“ Jens Geimer ergänzt: „Die Menschen trinken heute bewusster und vielfältiger. Darauf reagieren wir – nicht irgendwann, sondern jetzt. Schnell, unkompliziert und mit dem Anspruch, es besser zu machen.“

Der Mythos Hawaii – und was wirklich zählt

Und weil eine echte Weltreise auch kleinen Mythen nachgeht, führte ein Zwischenstopp nach Hawaii – mit der Frage: Gibt es wirklich „kein Bier auf Hawaii“? Die Antwort fiel eindeutig aus: Auch dort wird angestoßen – und zwar mit derselben Begeisterung wie im Westerwald. „Ganz egal wo – Bier bringt Menschen zusammen“, fasst das Team zusammen.

Zurück im Westerwald – mit klarer Richtung

Neben den Medaillen bringt das Team vor allem eines mit zurück: konkrete Ideen, neue Perspektiven und den klaren Anspruch, weiterhin besser zu werden. „Die Städte, die am meisten beeindrucken, verbinden Tradition mit Moderne“, so Jens Geimer. „Genau das ist auch unser Weg.“ Oder, wie es Philipp Kornek-Strack formuliert: „Diese Reise hat gezeigt, wie viel Arbeit hinter echter Qualität steckt – und warum sich genau dieser Anspruch am Ende auszahlt.“ Denn eines hat die Weltreise deutlich gemacht: Die Welt ist groß. Aber gutes Bier – und der Anspruch, es immer besser zu machen – kennt keine Grenzen.

Bildunterzeile:

Von links: Sebastian Leven und Simone Kerschbaum vom Marketing-Team, Brauereichef Jens Geimer und die Gewinner Christian Wagenbach und Philip Kornek-Strack