Sonderausstellung des europaweit größten Künstlerinnennetzwerks GEDOK Bonn lockt bis 23. August ins Roentgen-Museum Neuwied
Kreis Neuwied. Das Roentgen-Museum kennt trotz Hitze keine Sommerpause. Aktuelles Beispiel ist die Sonderausstellung der GEDOK Bonn „Alles nur geträumt“.
GEDOK steht kurz für „Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V.“ Dabei handelt es sich um das älteste und zugleich größte Netzwerk von Künstlerinnen aller Sparten in Europa. Erklärtes Ziel ist die Förderung von Künstlerinnen und der Einsatz für Gleichstellung und Chancengleichheit im Kunstbetrieb.
„Diese Themen liegen uns auch als Landkreis Neuwied besonders am Herzen. Mit unserer Gleichstellungsstelle arbeiten wir stetig an der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen. Und unsere Johanna-Loewenherz-Stiftung verleiht einmal jährlich einen der bedeutendsten Frauenpreise in ganz Rheinland-Pfalz“, weist Landrat Achim Hallerbach auf entsprechende Schwerpunkte seines Hauses hin.
Organisiert in Zusammenarbeit von Musemsleiterin Jennifer Stein und ihrem Team und der Fachgruppenleiterin Bildende Kunst der GEDOK Regionalgruppe Bonn, Waltraud Pritz, werden in den kommenden Wochen 25 Künstlerinnen ihre Werke präsentieren. Der Titel „Alles nur geträumt“ eröffnet Raum für Fantasie, Erinnerungen, Sehnsüchte und neue Perspektiven.
Träume sind schon seit Jahrhunderten Quelle der Inspiration für Künstlerinnen und Künstler. Insbesondere für die Surrealisten war der Traum sowohl Ideengeber, als auch Thema des künstlerischen Ausdrucks. „Träume können vieles sein: Wunschvorstellung, abstraktes Bildgefüge oder Alptraum, der selbst den furchtlosesten unter uns erschaudern lässt. Deshalb ist die Bandbreite dieses Themas so groß und die künstlerischen Darstellungen in der Ausstellung so vielfältig. Das macht es besonders spannend“, so Museumsleiterin Jennifer Stein.
Foto-Unterzeile: Museumsleiterin Jennifer Stein und Mitarbeiterin Ute Weiler schätzen sich glücklich, im Roentgen-Museum die aktuelle Sonderausstellung der GEDOK Bonn „Alles nur geträumt“ präsentieren zu können. Foto: Thomas Herschbach








