In einer zunehmend digitalisierten Welt ist der Zugang zu Informationen, Diensten und Kommunikation über das Internet ein Grundpfeiler gesellschaftlicher Teilhabe. Doch für viele Menschen mit Behinderungen ist dieser Zugang nach wie vor eingeschränkt. Um das zu ändern, rückt die Barrierefreiheit von Webseiten zunehmend in den Fokus – nicht nur als gesetzliche Vorgabe, sondern auch als Zeichen von sozialer Verantwortung und Nutzerorientierung. Die Umsetzung barrierefreier Webseiten ist in vielen Bereichen gesetzlich vorgeschrieben – etwa durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Darüber hinaus lohnt sie sich für Unternehmen auch wirtschaftlich: Barrierefreiheit verbessert die Suchmaschinenoptimierung (SEO), die Nutzerfreundlichkeit für alle und erweitert die Zielgruppe um Millionen potenzielle Nutzer. Barrierefreiheit im Web bedeutet, dass Webseiten und digitale Anwendungen so gestaltet sind, dass sie von allen Menschen unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen genutzt werden können – also auch von blinden, gehörlosen, motorisch oder lernbeeinträchtigten Nutzern. Das Ziel ist ein inklusives Internet, das niemanden ausschließt.

Konkrete Maßnahmen für barrierefreie Webseiten
Die Grundlage für barrierefreie Webentwicklung basiert auf den vier zentralen Prinzipien Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit. Daraus ergeben sich eine Reihe praktischer Maßnahmen:

Alternative Texte für Bilder (Alt-Texte)
Bilder, Icons und Grafiken müssen mit beschreibenden Texten hinterlegt werden, da mit Screenreader sie erfassen können.

Kontraste und Farbgestaltung
Text und Hintergrund müssen ausreichend kontrastieren, damit auch sehbeeinträchtigte Menschen Inhalte erkennen können.

Tastaturbedienbarkeit
Sämtliche Funktionen der Webseite müssen vollständig über die Tastatur erreichbar sein – inklusive Navigation, Formulare und Menüs.

Untertitel und Transkripte für Medieninhalte
Videos müssen mit Untertiteln oder Transkripten ausgestattet werden. Audiobeschreibungen für visuelle Inhalte verbessern die Zugänglichkeit zusätzlich.

Verzicht auf automatische Inhalte und Blinke-Effekte
Autoplay-Videos, sich ständig ändernde In halte oder blinkende Animationen können nicht nur ablenken, sondern auch gesundheitliche Risiken (z. B. für Epileptiker:innen) bergen.


Responsives Design
Eine barrierefreie Webseite muss sich verschiedenen Bildschirmgrößen anpassen und auch mit Vergrößerungssoftware gut nutzbar sein.

Barrierefreie Webseiten für ein inklusives Netz
Barrierefreiheit im Web ist keine Zusatzfunktion, sondern eine grundlegende Anforderung an moderne, zukunftsfähige Webseiten. Wer digitale Angebote barrierefrei gestaltet, sorgt nicht nur für Chancengleichheit, sondern auch für bessere Qualität – für alle. Wir von blick-fang Webdesign helfen Ihnen dabei, Ihre Webseite barrierefrei zu gestalten und beraten Sie gerne