Was macht ein Erzieher in einer Kindertagesstätte? Wie werde ich Feuerwehrfrau? Was genau tut der Kommunale Servicebetrieb Koblenz?

Diese und viele andere Fragen werden Jugendlichen am Donnerstag, 23. April beim Girls´Day und beim Boys´Day der Stadtverwaltung Koblenz beantwortet. Es ist die Gelegenheit, klischeefrei Berufe und Studienfelder kennenzulernen, die Jugendliche sonst eher selten für sich in Betracht ziehen. „Mädchen können an diesem Tag Berufe kennenlernen, in denen bislang überwiegend Männer arbeiten, zum Beispiel die Bereiche Feuerwehr sowie Maler und Lackierer. Für Jungen ist es umgekehrt, sie können beispielsweise in den Alltag eines Erziehers hineinschnuppern“, erklärt die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz als Organisatorin der Veranstaltung.

Das Girls´Day Angebot richtet sich an Mädchen, das Boys´Day Angebot an Jungen. Anmelden können sich bundesweit alle Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse . Für die städtischen Angebote sind Anmeldungen nur online über die offiziellen Radare möglich. Die Teilnahme am Girls´Day und am Boys´Day gilt in Rheinland-Pfalz als Schulveranstaltung. Das heißt, die jeweiligen Schulleitungen können hierfür Freistellungen erteilen.

Schauen Sie in die Angebote im Radar auf den Webseiten  www.girls-day.de und www.boys-day.de! Es gibt noch freie Plätze.

Plätze werden von folgenden Organisationseinheiten angeboten: 

Ordnungsamt/Lotsenhaus International: Verwaltungsfachangestellte, Amt für Brand und Katastrophenschutz: Feuerwehrfrau, Kita Im Eulenhorst: Erzieher, Kita Pusteblume: Erzieher, Kita Rappelkiste: Erzieher,Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen: Gärtnerin, Kommunaler Servicebetrieb Koblenz: Umwelttechnologin, Straßenbauerin, Kraftfahrzeugmechatronikerin, Elektronikerin, Zentrales Gebäudemanagement: Maler- und Lackiererin, Eigenbetrieb Stadtentwässerung: Umwelttechnologin Fachrichtung Abwasser Ausführliche Informationen finden Sie auf den offiziellen Webseiten www.girls-day.de und www.boys-day.de.

Anmeldeschluss für die städtischen Angebote ist der 11. April 2026.

Klassische Rollenbilder bestehen weiterhin

Trotz aller Fortschritte ist der Arbeitsmarkt noch stark geprägt von sogenannten „geschlechtstypischen Berufen“:

  • Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig in
    sozialen, medizinischen und kaufmännischen Berufen
  • Männer dominieren weiterhin
    technische, handwerkliche und industrielle Berufe

So lag der Frauenanteil 2024 bei Büro- und Dienstleistungsjobs bei über 60 %, während soziale Berufe sogar deutlich darüber liegen. Auch bei Ausbildungen zeigt sich das Bild: Beliebte Berufe für Frauen sind etwa medizinische Fachangestellte oder Kauffrau für Büromanagement.