Die städtische Gleichstellungsstelle ruft gemeinsam mit zahlreichen Bündnispartner:innen am Samstag, 14. Februar 2026, um 15 Uhr zu einer Tanzdemonstration am Löhrrondell auf. Weltweit findet jedes Jahr an diesem Datum der Aktionstag „One Billion Rising“ statt, bei dem sich Menschen treffen und für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung gemeinsam tanzen. Mit dem diesjährigen Motto „Women on Fire – Ni una menos“ (bedeutet wörtlich „Nicht eine weniger!“) wird eine globale und zugleich lokal verankerte Botschaft gesendet.
Der Tanz zu dem Lied „Break the Chain“ symbolisiert die Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper, richtet sich gegen Gewalt und setzt ein Zeichen für Ermutigung. One Billion Rising ist eine der größten internationalen Kampagnen. Weltweit beteiligten sich Menschen in ca. 200 Ländern.
Nach einer kurzen Einführung am Löhrrondell folgt die Tanzdemonstration zum Zentralplatz. Dort werden neben dem Tanz Redebeiträge verschiedener Vertreter:innen aus Politik, Gesellschaft und Betroffenenorganisationen folgen, bevor die Demonstration weiter zum Münzplatz ziehen wird. Die Verlesung der abgegebenen Statements der Teilnehmenden und ein letzter gemeinsamer Tanz werden die Veranstaltung abrunden.
Zur Vorbereitung der Tanzaktion findet am 7. Februar 2026 von 15 Uhr bis 17 Uhr ein Tanzworkshop im Jugendkulturzentrum, Wilhelmstraße 59, 56112 Lahnstein statt. Der Workshop ist offen für alle Interessierten, auch ohne tänzerische Vorkenntnisse. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Nähere Informationen können Sie den anhängenden Flyern entnehmen.
Informationen zu der Kampagne finden Sie auf Instagram (@one_billion_rising_koblenz) und unter www.onebillionrising.de
Bild 1: Arbeitsgruppe One Billion Rising Koblenz
Bildunterschrift: Flyer zum Aktionstag „One Billion Rising“ am 14. Februar 2026
Bild 2: Arbeitsgruppe One Billion Rising Koblenz
Bildunterschrift: Flyer zum Tanzworkshop „One Billion Rising“ am 7. Februar 2026
Über den Hintergrund: Was ist „One Billion Rising“?
„One Billion Rising“ ist eine weltweite Bewegung, die 2012 von der US-amerikanischen Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler (Autorin der Vagina-Monologe) ins Leben gerufen wurde. Ausgangspunkt war die erschütternde Erkenntnis, dass statistisch jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt erfährt – hochgerechnet rund eine Milliarde Frauen weltweit.
Die Kampagne nutzt bewusst Tanz und Musik als Ausdrucksformen des Protests. Sie stehen für Selbstermächtigung, Sichtbarkeit und Solidarität und machen ein oft tabuisiertes Thema im öffentlichen Raum erlebbar. Dabei richtet sich „One Billion Rising“ nicht nur gegen körperliche Gewalt, sondern auch gegen psychische, sexualisierte, strukturelle und wirtschaftliche Diskriminierung.
Ein zentrales Anliegen der Bewegung ist es, Betroffenen eine Stimme zu geben und gesellschaftliche Verantwortung einzufordern – von Politik, Institutionen und jeder einzelnen Person. Die jährlichen Aktionen am 14. Februar verbinden globale Forderungen mit lokalen Initiativen und zeigen: Der Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen kennt keine Grenzen.








