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oktober
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editorial_vorwort

stefan_gemmeles ist fast auf den Tag genau ein Jahr her, dass ich – zusammen mit Eva Pfitzner von der Leserattenservice GmbH – den zweiten Lese-Weltrekord auf die Beine gestellt habe. Wir haben die schnellste Lesereise durchgeführt, die es bisher gab: 82 Lesungen in 13 Tagen und 10 Stunden in ganz Deutschland. Nach dem ersten Weltrekord 2012, der „Größten Lesung eines Autoren“ auf der Festung Ehrenbreitstein bekommen wir nun immer wieder die Frage gestellt: Muss es denn immer gleich solch ein gigantisches Event sein, wenn es um Leseförderung geht?

Und da können wir ganz klar sagen: Nein, das muss es nicht. Vorlesen steht noch immer für das besondere Zusammensein einiger weniger Leute. Einer liest und ein anderer oder mehrere hören gebannt zu. Das ist sehr stimmungsvoll und überaus gemütlich und hinterlässt bei allen eine besondere Erinnerung, die eben zum Lesen anregt.

Ich selbst lese ja auch immer wieder gern in kleineren Gruppen oder in Schulklassen vor. Die Weltrekord-Aktionen hingegen sind eher sportlich angelegt. Und genau hier liegt auch der Reiz des Ganzen. Sportlich interessierte Kinder fühlen sich herausgefordert und auf ihre Art angesprochen. Sie erleben Lesen als ein „Miteinander-Wetteifern“ und als Massen-Event, dem man sich kaum entziehen kann. Die Rückmeldungen, die uns erreichen, sind ergreifend: Da berichten uns immer wieder Eltern, dass ihre Kinder durch unsere Aktionen zum Lesen angeregt oder im Lesen bestärkt werden. Einfach, weil wir einen völlig neuen Impuls gesetzt haben.

Und dann freuen sie sich, wenn sie sich in kleinen Gruppen zusammenfinden können, in denen wieder nur einer vorliest.

Solch einen Impuls kann ich persönlich auch immer wieder mit NEXT setzen. Schon im allerersten Heft vor nun 6 Jahren bekam ich die Gelegenheit, Geschichten von jungen Schreibtalenten, mit denen ich immer wieder arbeite, mitzuteilen. Solch eine Veröffentlichung in einem Magazin wie NEXT findet viel Beachtung. Ich weiß von Schulen, in denen diese Geschichten den Klassen vorgelesen werden. Für die jungen Schreibtalente bedeutet das eine große Aufmerksamkeit und eine wunderbare Gelegenheit, sich auszutesten.

Hierfür sage ich der NEXT-Redaktion an dieser Stelle einmal herzlich Dankeschön für diese besondere Möglichkeit, Jugendliche zu fördern.

Gerade in diesem Heft bietet sich übrigens wieder eine außergewöhnliche Gelegenheit für alle Leseratten: Es werden Testleser gesucht für mein nächstes Buch. Wer möchte, blättert einfach ein bisschen weiter und beteiligt sich an unserem Wettbewerb.

Man sieht: Es lohnt sich immer wieder, NEXT in die Hand zu nehmen. Ob nun Leseratte oder eher Gelegenheitsleser.

Alles Gute, Stefan Gemmel.

 

 

 

88seiten
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